Als Quelloffene Software (engl. Open Source Software) werden jene Software-Produkte bezeichnet, bei denen der Endbenutzer Zugang zum Quellcode des Produkts erhält.
Daraus ergibt sich der - aus unserer Sicht - wichtigste Vorteil von quelloffener Software.
Wenn…
…sich das Produkt nicht so verhält, wie man es sich erwartet
…die Lektüre der Dokumentation das Problem nicht löst und
kein Experte bereit ist, das Problem anzusehen,
gibt es immer die Möglichkeit, den Quellcode der Anwendung zu untersuchen und so festzustellen, warum genau der Fehler auftritt.
Bekannte Beispiele von Open Source Software sind:
Web Server Apache
Betriebssystem linux (inkl. Derivate)
Datenbankmanagementsysteme MySQL und PostregsQL
Applikationsserver JBoss
Reporting-Lösung JasperReports
Entwicklungsumgebung eclipse
Teile der Java-Plattform (OpenJDK-Projekt)
Das hängt davon ab, unter welcher Lizenz die Software veröffentlicht wird:
In der Regel dürfen Produkte, die unter
Apache- und
LGPL-Lizenzen verbreitet werden, in kommerziellen Projekten eingesetzt werden.
Unter
GPL-Lizenz verbreitete Software darf in kommerziellen Anwendungen eingesetzt werden, soferne sie nicht modifiziert wird.
Anmerkung: Diese Informationen sind lediglich unverbindliche Richtwerte. Wenden Sie sich an Ihren Anwalt, um eine qualifizierte Antwort auf diese Frage zu erhalten.
Nein. Um zu bestimmen, welche Lösung billiger ist, müssen zumindest folgende Faktoren in Erwägung gezogen werden:
Gibt es in Ihrer Firma bereits Experten, die sich mit dem Produkt auskennen, oder wollen Sie Support zukaufen? Wieviel kostet Support für die quelloffene Lösung? Gibt es überhaupt Experten für diese Software in Ihrer Region?
Wenn ein Anbieter seine Software als quelloffen bewirbt, um welche Version geht es dabei? Um eine (eingeschränkte) Community Edition oder um Vollversion? Wieviel kostet die Vollversion?
Wieviel kostet Dokumentation?
Wie hoch ist der Lernaufwand? Sind Ihre Mitarbeiter kommunikativ genug, um auf Web-Foren und Mailinglisten nähere Informationen zum Produkt einzuholen?